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Statement Schweizer Kunst

STATEMENT SCHWEIZER KUNST

Nach der erfolgreichen Lancierung 2016 wird der Sektor «Statement Schweizer Kunst» dieses Jahr von Peter Fischer, freier Kurator und ehem. Direktor des Kunstmuseums Luzern und des Zentrum Paul Klee, kuratiert.

Die Präsentation gibt einen spannenden Einblick in das reiche künstlerische Schaffen der Schweiz. Zugleich befragt sie das Etikett «Schweizer Kunst»: Zeigt sich das «Schweizerische» in der Kunst gegebenenfalls in einer spezifischen Ikonografie? In Referenzen zu einer kulturellen Tradition des Landes? Im Ausdruck einer wie auch immer gearteten nationalen Identität?

Der Titel der Schau – «EXPEDITIONEN INS LANDESINNERE» – spricht davon, dass viele Künstlerinnen und Künstler von einer spezifisch schweizerischen Umgebung inspiriert werden sowie von einer durch diese wie auch durch die Geschichte geprägten Kultur. Neben dem Interesse an der erhabenen Landschaft manifestiert sich immer wieder die Faszination für das Beiläufige, für das Unspektakuläre. Allerdings bleibt es selten beim Oberflächlichen. In ihren «Expeditionen ins Landesinnere» decken die Künstlerinnen und Künstler auch Widersprüchlichkeiten auf. Sie regen – manchmal subtil, manchmal unübersehbar – zum Nachdenken über unsere vermeintlich heile Welt an und bringen diese mit den allgegenwärtigen, beunruhigenden globalen Herausforderungen in Verbindung.

Die Exponate und multimedialen Installationen werden innerhalb der KUNST 17 ZÜRICH in einer zentralen Halle auf 750 m2 gezeigt. Die Auswahl erfolgte mehrheitlich aus Vorschlägen der an der Messe teilnehmenden Galerien. Der Kurator ergänzte sie durch einzelne Werke aus Firmen- und Privatsammlungen sowie von Kunstschaffenden direkt.